Im April ging es für mich zurück in die Vergangenheit. Ich hatte nochmals kurz Weihnachten. Mein Ziel: mit Finnair von Düsseldorf über Helsinki nach Rovaniemi.

Der zweistündige Flug nach Helsinki verflog, im wahrsten Sinne des Wortes aufgrund des guten Service und einem sehr guten Sitzkomfort mit viel Beinfreiheit wie im Flug. Nach einer kurzen Umsteigezeit und einer weiteren Flugstunde erreichten wir den Flughafen Rovaniemi, den Offiziellen Flughafen des Weihnachtsmannes.

Circa 5 Minuten später und unter den wachsamen Augen der Elfen des Weihnachtsmannes hatten wir unsere Koffer und saßen im Bus nach Iso Syöte, eines der schneesichersten Gebiete Lapplands und Winterwunderland schlechthin.  Dort waren wir im Fjällhotel Iso Syöte untergebracht. Der zweite Tag hielt für uns atemberaubende Momente bereit.

Nachdem jeder seine Wärmebekleidung erhalten hatte, welche aus Schneeoverall, Wollsocken, Winterstiefeln und Handschuhen bestand, wurden wir in die Technik eines Schneemobils eingewiesen. Eine dreiviertel Stunde heizten wir durch die verschneite Landschaft, bis wir auf einer großen Huskyfarm mit circa 100 Huskys ankamen, die vor Freude bellend auf uns warteten. Immer zu Zweit bekamen wir unseren eigenen Schlitten und lernten die winterliche Natur zu Hund kennen. Nach einem tollen Mittagessen wie bei Muttern, schwangen wir uns zurück auf die Höllenmaschinen und rauschten zurück zum Hotel. Was für die Finnen ganz alltäglich ist, war für uns einfach ein super Erlebnis.
Das Abendessen im Panorama Restaurant des Hotels rundete den Abend gebührend ab.

Am nächsten Tag ging es über Rovaniemi mit kurzem Stop im Artic TreeHouse Hotel weiter nach Levi. Hier checkten wir ins Break Sokos Hotel ein.

 

 

 

Am nächsten Morgen wartete ein atemberaubendes Wetter auf uns. Sonne, Schnee und 0 °C. Der Tag hielt viele interessante Gespräche für uns bereit und wir lernten die Region sehr gut kennen. Beim abendlichen Besuch in einer Bar entdeckten wir die gar nicht so heimliche Vorliebe der Finnen Karaoke! Es macht einfach nur Spaß zuzugucken oder sogar mitzumachen.

Der folgende Tag stand ganz im Zeichen des Wintersports. Das Skigebiet von Levi ist besonders für Familien sehr gut geeignet. Viele breite Pisten, das Hauptaugenmerkt liegt auf roten und blauen Abfahrten.

 

 

 

 

 

 

 

Wussten Sie übrigens, dass die Region Levi nachgewiesen und gemessen, die sauberste Luft der Welt hat?!

Bei einem gemeinsamen Abendessen ließen wir den Großteil der Reise Revue passieren. Das Ergebnis: Wir haben uns verliebt. Und als ob Finnland uns dafür danken wollte, erleuchteten draußen in der Dunkelheit die wunderschönsten Farben – Nordlichter. Kaum in Worte zu fassen, was die Natur für uns vorführte.

Unsere Reise war aber noch nicht ganz zu Ende. Eine Nacht in Rovaniemi wartete noch auf uns und dementsprechend der Weihnachtsmann. Mit einem fröhlichen Lachen wurde unsere Gruppe begrüßt und man war für kurze Zeit nochmal Kind. Ein Hopser über den Polarkreis, der sich ebenfalls im Weihnachtsmanndorf befindet, und einen Blick in die Igloos Artic Circle später, waren wir in der Innenstadt von Rovaniemi. Am nächsten Tag durften wir noch in den Genuss einer Führung durch das Arktikum Museum kommen. Auch für Gäste, die nicht an Museen interessiert sind, ist Dieses einen Besuch wert. Man lernt enorm interessante Sachen über die Natur und Geschichte von Finnland und finnisch Lappland und wenn man so einen sympathischen Guide hat wie wir, sogar noch etwas fürs Leben.

Genauso angenehm wie der Hinflug, war auch der Rückflug und wir landeten, in Wintersachen eingepackt im wunderschönen Frühling in Deutschland.

Fazit: Finnland ist eine Reise wert! Mehr als nur Skiurlaub und vor Allem: Schneesicherheit bis Mitte/Ende April. In insgesamt circa 6 Stunden (Anreise zum Flughafen inkl.) ist man in seinem Hotel, schneller ist man mit dem Auto auch nicht in Österreich.

Was die Finnen am Besten kochen können, erfahren Sie gerne von mir, oder wissen Sie, wie Rentier schmeckt?